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Weihrauch

Weihrauch

Weihrauch (Olibanum) ist das Harz des Weihrauchbaumes (Boswellia), der im arabischen Raum und in Indien beheimatet ist.  Es handelt sich dabei um eher kleine Bäume mit einer Größe von bis zu 6 m. Bei der Gewinnung von Weihrauch wird die Rinde angeritzt und das Harz, das wie Milch aussieht, quillt hervor. An der Luft trocknet es zu gelblichen, rötlichen oder bräunlichen Körnern.

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe im Weihrauch sind die sogenannten Boswelliasäuren.

Eigenschaften

Den meisten Menschen wird Weihrauch heutzutage nur noch im Zusammenhang mit religiösen Riten ein Begriff sein.  Doch Weihrauch hat auch noch Anderes zu bieten.  In den historischen Schriften wurde Weihrauch immer wieder auch als Arzneimittel genannt. Die großen Ärzte Hippokrates, Galen und Dioskurides schätzten den Weihrauch ebenso wie die ayurvedische Medizin, die ihn seit langem bei Rheuma, Arthritis, Gicht, entzündeten Wunden und Geschwüren einsetzt. Neueste Untersuchungen haben nun die entzündungshemmende Wirkung von Weihrauch bestätigt und zu deren Aufklärung beigetragen.  Die entzündungshemmenden Eigenschaften sind in erster Linie auf die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren zurückzuführen. Forscher haben festgestellt, dass diese Boswelliasäuren die Produktion von Leukotrienen hemmen.

Leukotriene sind spezielle Mediatoren (Botenstoffe), die für die Aufrechterhaltung chronisch-entzündlicher Erkrankungen wie z. B. Rheuma oder Colitis ulcerosa verantwortlich gemacht werden. Sie spielen auch eine Rolle bei allergischen Erkrankungen (z. B. Asthma bronchiale). Leukotriene sorgen für eine Aufrechterhaltung der Entzündung, indem sie Entzündungszellen an den Ort der Entzündung holen, Fresszellen aktivieren und die Durchlässigkeit der Gefäße erhöhen, wodurch es zu Schwellungen kommt.

Neben der Hemmung der Leukotrien-Produktion kommt es auch zu einer Hemmung der Komplementreaktion. Das Komplementsystem gehört zum humoralen, unspezifischen Teil der Immunabwehr. 

Neueste Studien befassen sich mit der Anwendung von Weihrauch bei Hirntumoren. Erste positive Ergebnisse v. a. bei Glioblastomen wurden bereits erzielt. Natürlich sind noch zahlreiche Untersuchungen notwendig bevor man eindeutige Aussagen treffen kann. Es scheint jedoch, dass Weihrauch in den Tumorzellstoffwechsel eingreift, eine Hemmung des Tumorzellenwachstums und einen Tumorzellenabbau bewirkt. Da erhöhte Leukotrienwerte und eine überschießende Komplementreaktion auch für die Entstehung von allergischen Reaktionen, Asthma bronchiale und Psoriasis (Schuppenflechte) verantwortlich gemacht werden, dürfte Weihrauch hier ebenfalls wirksam sein.

Die wichtigsten Einsatzgebiete zusammengefasst:

  • Rheuma
  • chron.-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitits ulcerosa) 

Ollibanum, Boswellia sacra, Boswellia serrata, Boswellia carterii

Indikationen:
Weihrauch
 
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